Vorwort

Die Krise machte bewusst, dass ohne Tourismus vieles fehlt

Gasthöfe und Restaurants, die nicht aufsperren durften, Hotels und Pensionen, die keine Gäste beherbergen konnten – ja sogar eine Wintersaison, die gänzlich gestrichen werden musste: Was viele noch vor ein paar Jahren ins Reich böser Phantasien verwiesen hätten, wurde durch die Corona-Pandemie plötzlich Realität. Die Folgen sind beträchtlich – nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht und trotz umfangreicher Unterstützungsprogramme. Die Krise hat vor allem auch eine emotionale Seite: Es fehlt etwas, wenn im SalzburgerLand der Tourismus fehlt.  

Von der Wertschöpfung zur Wertschätzung 

Die vergangenen Monate haben gezeigt: Tourismus ist viel mehr als ein Wirtschaftsfaktor und wichtiger Arbeitgeber. Der lange Lockdown hat bewusst gemacht, wie wichtig die gesamte Branche für die Wertschöpfung, für funktionierende regionale Kreisläufe, aber auch für das Lebensgefühl in diesem Land ist. Diese neue Wertschätzung für den Tourismus gehört zu den positiven Dingen, die wir aus den vergangenen Monaten mitnehmen können. So wie auch die Erfahrung, dass schwierige Zeiten dieses Land zusammenschweißen. Die große Bereitschaft der Menschen, diese Krise gemeinsam zu bewältigen und gemeinsam wieder nach vorne zu schauen, ist eine Qualität, die uns mit großer Zuversicht in die Zukunft blicken lässt. 

Was Mut und Zuversicht gibt 

Diese Qualität zeigte sich nicht zuletzt gerade in der Zeit der größten Herausforderungen. Dass etwa der vergangene Winter trotz der vielen Einschränkungen vielen in sehr positiver Erinnerung bleibt, hat auch mit dem Engagement der Seilbahnwirtschaft zu tun. Dass sie die Lifte und Pisten unter Einhaltung strengster Sicherheitsauflagen und trotz großer Umsatzeinbußen für Einheimische und Tagesbesucher offen hielt, wird sich langfristig bezahlt machen und trägt in großem Maße zum erstklassigen Image des SalzburgerLandes als Winterdestination bei. Den Akteuren gebührt unser aufrichtiger Dank dafür! 

Die Fortschritte in der Bekämpfung der Pandemie und die damit möglich gemachte Wiedereröffnung von Gastronomie und Hotellerie geben nun Anlass zur Hoffnung. Die Sehnsucht nach Urlaub war selten so groß wie jetzt, die Anfragen und Buchungen wecken die Zuversicht auf einen guten Sommer. Unsere Regionen und Betriebe unternehmen alles, um durch umfassende Präventionskonzepte und Testmöglichkeiten Sicherheit zu geben und einen erholsamen Urlaub zu ermöglichen. 

SLTG als wertvolle Anlaufstelle für die Branche 

Die SLTG fördert und begleitet die positive Stimmung mit einer einfühlsamen Kampagne und zusätzlichen, umfangreichen Kommunikations-Maßnahmen. In den vergangenen Monaten wurde aber nicht nur intensiv am touristischen Marketing und an der Weiterentwicklung naturnaher Urlaubsthemen gearbeitet. Die Organisation hat sich auch als verlässliche Anlaufstelle und wertvolle Informationsdrehscheibe für die gesamte Branche etabliert. Eine Aufgabe, welche die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Engagement und Herzblut zusätzlich übernommen haben – herzlichen Dank dafür!  

Die Branche beweist Zukunftsgeist 

Unser Dank gilt nicht zuletzt der gesamten Branche, die trotz der vielen Rückschläge und Unsicherheiten immer mit einer großen Portion Optimismus nach vorne geschaut hat. Wir alle wissen, dass das SalzburgerLand mit seinen erstklassigen Angeboten zwischen Natur und Kultur gerade jetzt die Sehnsucht vieler potenzieller Gäste erfüllt. Auch das ist ein Grund, um nach den schwierigen Monaten wieder mit Mut und Zuversicht in die Zukunft zu gehen.  

Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann
Mag. Hans Scharfetter, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer

Titelfoto: © Dieter Meyrl


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