Vorwort

Den Blick mit Mut nach vorne richten

Ein Rekordsommer, eine sehr gute Wintersaison, das bevorstehende 100-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele, eine schlagkräftige Strategie, die auf nachhaltige Themen und regionale Kooperationen setzt: Der Tourismus im SalzburgerLand hatte sich 2019/20 ausgezeichnet entwickelt. Wir waren bestens aufgestellt, um den Erfolgsweg fortzusetzen. Doch dann kam Corona und stellte vieles in Frage.

Prägten noch vor wenigen Wochen Schlagwörter wie Overtourism manche Diskussionen, standen plötzlich mehr als 200.000 Hotelbetten im Bundesland von einer Stunde auf die andere leer. Der Tourismus – eine der wichtigsten Säulen der Salzburger Wirtschaft – fiel komplett aus. Dabei geht es nicht nur um die Umsätze in Hotels, Pensionen und Gastronomiebetrieben, sondern auch in vielen nachgelagerten Bereichen. Wenn das Hotel oder die Seilbahn nicht investiert, fehlen auch bei anderen Unternehmen Aufträge. Einmal mehr wurde deutlich, wie entscheidend der Erfolg des Tourismus für den Wohlstand des gesamten Landes ist.

„Die wichtigste Aufgabe ist es, den betroffenen Betrieben jetzt zu helfen.“

Auch wenn viele Beschränkungen mittlerweile gelockert sind und die Reisefreiheit langsam zurückkehrt: Es wird dauern, bis sich der Salzburger Tourismus wieder auf dem gewohnten Niveau bewegen wird. Die wichtigste Aufgabe ist es daher, den betroffenen Betrieben jetzt zu helfen und sicherzustellen, dass sie mit ausreichend Kapital und Liquidität die schwierige Phase überbrücken.

Der Tourismus lebt von offenen Grenzen. Deshalb ist der Entfall der Reisebeschränkungen für eine wirtschaftliche Erholung ebenso entscheidend, wie ein sicheres Gefühl unserer Gäste am Urlaubsort. Das konsequente Handeln der österreichischen Politik im Umgang mit dem Virus und das Eindämmen der Infektionszahlen haben bei den Menschen im In- und Ausland sehr viel Vertrauen geschaffen. Das ist in der Kommunikation mit unseren Gästen nun ein großer Vorteil: Sicherheit und Reisefreiheit sind jetzt entscheidend, wenn aus der Sehnsucht nach Urlaub konkrete Buchungen werden sollen.

„Gemeinsam bringen wir unseren Tourismus zurück an die europäische Spitze.“

Diese Krise ist auch mit Chancen verbunden. Die SLTG hat schon vor Jahrzehnten begonnen, nachhaltige Themen zu entwickeln und Kooperationen zu pflegen. Jetzt erweisen sich diese Angebote, die auf naturbezogene Themen setzen und regionale Kreisläufe besonders hervorheben, umso mehr als wertvolles Kapital für unsere Marketing-Aktivitäten. Wir waren unter den Ersten, die die Kommunikation an die neue Situation angepasst haben und mit einer maßgeschneiderten, groß angelegten Kampagne in Nahmärkten Präsenz zeigten. Wir haben nicht aufgegeben, sondern bis zuletzt und schließlich mit Erfolg alles daran gesetzt, die Salzburger Festspiele im Jubiläumsjahr trotz Corona durchführen zu können. Das ist ein deutliches Signal für das SalzburgerLand als Kultur-Destination von Weltformat und ein Zeichen unserer hochentwickelten Tourismusbranche: Das SalzburgerLand ist auch in schwierigen Zeiten ein attraktives, sicheres und weltoffenes Reiseziel.

Die Reiselust der Menschen ist ungebrochen, vielleicht sogar stärker denn je. Auch das ist ein Grund, warum wir trotz großer Herausforderungen mit Optimismus in die Zukunft schauen dürfen. Was es jetzt braucht, ist Mut, Zuversicht und der Pioniergeist, der den Tourismus im SalzburgerLand einst groß gemacht hat. Dann werden wir gemeinsam unseren Tourismus wieder dorthin bringen, wo er hingehört: an die europäische Spitze!

Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann
Mag. Hans Scharfetter, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Leo Bauernberger, MBA, Geschäftsführer


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